Fakten zu sucralose

Ein unbedenklicher Nahrungsmittelbestandteil

hero_cupcakesAlle Nahrungsmittelbestandteile werden vor ihrer Marktzulassung umfassenden Sicherheitstests unterzogen. Sucralose stellt diesbezüglich keine Ausnahme dar.

Die Tatsache, dass Sucralose über ein hervorragendes Sicherheitsprofil verfügt und sorgfältig getestet wurde, wird von einer großen Anzahl wissenschaftlicher Ergebnisse untermauert. Die Unbedenklichkeit von Sucralose wurde in wissenschaftlichen Studien über einen Zeitraum von 20 Jahren festgestellt.

Führende medizinische und wissenschaftliche Einrichtungen sowie Zulassungsbehörden weltweit bestätigen die Sicherheit von Sucralose, darunter u. a.:

  • die UK Food Standards Agency (unabhängige Behörde zur Überwachung der Lebensmittelsicherheit in Großbritannien)
  • die European Food Safety Authority (EFSA) (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit)
  • die US Food and Drug Administration (FDA) (US-Lebens- und Arzneimittelbehörde)
  • Health Canada (Kanadische Gesundheitsbehörde)
  • Food Standards Australia/New Zealand (Lebensmittelstandardsystem von Australien und Neuseeland)
  • der Japanese Food Sanitation Council (Japanischer Rat für Lebensmittelhygiene)
  • der Joint (Food and Agriculture Organisation/World Health Organisation) Expert Committee on Food Additives (JECFA) (Gemeinsamer Fachausschuss für Lebensmittelzusätze der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation/Weltgesundheitsorganisation)

Von allen diesen Behörden und Organisationen wurde Sucralose als Nahrungsmittelbestandteil zur Konsumierung durch die allgemeine Bevölkerung für sicher befunden, u. a. durch Kinder sowie schwangere oder stillende Frauen. Sucralose eignet sich ferner für Diabetiker, da es weder den Insulin- noch den Blutzuckerspiegel beeinflusst.

Bedauerlicherweise wurden die Ergebnisse einiger Sicherheitsstudien von einzelnen Personen und Organisationen, die über die Sicherheit von Sucralose Zweifel verbreiten wollten, aus dem Zusammenhang gerissen (z. B. durch Erwähnen von Ergebnissen einer Studie, die nicht zur Beurteilung eines bestimmten Gesundheitsparameters konzipiert war, während die Ergebnisse anderer, zu diesem Zweck designter Studien ignoriert wurden). Solche aus dem Kontext vorgenommene Kritik ließe sich in Bezug auf jede beliebige wissenschaftliche Studie äußern. Ein derartiges Vorgehen ist schlechte Wissenschaft, Angstmacherei und schlichtweg falsch.

Von allen Zulassungsbehörden wurden umfassende wissenschaftliche Untersuchungen über Sucralose durchgeführt. Da Zulassungsbehörden unserer Meinung nach über das bestqualifizierte Fachpersonal verfügen, sollte man vertrauen.

Das Sicherheitsprofil von Sucralose

Sucralose wurde eingehend getestet und weist ein hervorragendes Sicherheitsprofil auf. Im Folgenden führen wir einige Beispiele der wissenschaftlichen Studien an, die über einen Zeitraum von 25 Jahren zu Sucralose durchgeführt wurden.

Diese Sicherheitsstudien zeigen, dass Sucralose unbedenklich und im Wesentlichen ein inerter Bestandteil ist. Nachstehende Schlussfolgerungen wurden aus den Studien gezogen:

  • Keine Nebenwirkungen bekannt
  • Nicht toxisch: Keine unerwünschten Ereignisse bei Versuchstieren, selbst in Mengen, die an Süße 20+ Kilogramm Zucker pro Tag auf Lebenszeit entsprechen
  • Kein Effekt auf den Kohlenhydratstoffwechsel
  • Keine Auswirkungen auf die kurz- oder langfristige Blutzuckerkontrolle oder Seruminsulinspiegel: Daher eignet sich Sucralose für Menschen mit Diabetes
  • Keine Kalorien oder Kohlenhydrate: Sucralose wird vom Körper nicht als Kohlenhydrat erkannt und daher nicht verstoffwechselt oder auf sonstige Weise zur Energiegewinnung abgebaut.

Sie können Sucralose also jederzeit verzehren, ohne sich über etwaige gesundheitliche Folgen Sorgen machen zu müssen. Wissenschaftlichen Studien und der Meinung aller Zulassungsbehörden zufolge ist Sucralose sicher.

FAKT: Sucralose ist für Menschen mit Diabetes unbedenklich
Zahlreiche Studien zeigen, dass Sucralose vom Körper nicht als Kohlenhydrat erkannt wird und sich daher nicht auf die Blutglukosekontrolle oder die Insulinausschüttung auswirkt. Bei diesen Studien handelte es sich u. a. um Langzeitstudien mit hoher Dosierung, an denen Diabetiker wie auch gesunde Probanden teilnahmen.

Nach Evaluierung der Gesamtdaten dieser Studien über Sucralose kam die FDA (US-Lebens- und Arzneimittelbehörde) zu dem Schluss, dass der Süßstoff für die allgemeine Bevölkerung, einschließlich für an Diabetes leidende Menschen, sicher ist.

FAKT: Sucralose kann Gewichtsreduzierungsprogramme unterstützen
Kalorienfreie Süßstoffe können als Tool im Rahmen eines gesunden, ausgewogenen Gewichtsreduzierungsprogramms eingesetzt werden. Sie können Menschen auch dabei unterstützen, ihren Zuckerkonsum einzuschränken. Um an Gewicht abzunehmen, müssen jedoch ferner zahlreiche andere Faktoren berücksichtigt werden, darunter Sport und Bewegung, die Gesamternährung sowie psychologische, kulturelle und emotionale Einflüsse.

FAKT: Sucralose ist sicher für die Umwelt
Im Rahmen der Sicherheitsbeurteilung von Sucralose wurde auch eine Reihe von Umweltstudien durchgeführt. Mit ihnen sollte gewährleistet werden, dass Sucralose keine negativen Auswirkungen auf die Umwelt hat. Die Studien zeigten eindeutig, dass Sucralose für die Pflanzen- und Tierwelt nicht schädlich ist und nicht bioakkumuliert. Sucralose hat ferner keinen negativen Effekt auf Abwasserbehandlungsverfahren. Da Sucralose inhärent biodegradierbar ist, wird es im Boden zu Salz, Wasser und Kohlendioxid abgebaut.

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Wie Sucralose aus Zucker hergestellt wird

Sucralose wurde 1976 von Forschern am Queen Elizabeth College der Universität London während eines gemeinschaftlichen Forschungsprogramms mit dem britischen Zuckerhersteller Tate & Lyle, PLC entdeckt.

Sucralose wird in einem mehrstufigen Prozess hergestellt, an dessen Anfang normaler Zucker (Saccharose) steht. Anschließend werden drei Wasserstoff-Sauerstoffgruppen auf dem Zuckermolekül durch drei Chloratome ersetzt. Dies resultiert in einem stabilen Süßstoff, der zwar wie Zucker schmeckt, jedoch völlig kalorienfrei ist.

Nach seiner Entdeckung wurde Sucralose über einen Zeitraum von 20 Jahren umfassenden Sicherheitstests unterzogen. Heute ist Sucralose in mehr als 80 Ländern zur Verwendung als Süßstoff zugelassen.